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Internationaler Produktivitätspartner ist auf einem guten Weg

Bei der KOKS Group in Alkmaar steht bereits die zweite Generation am Ruder. Rick Koks ist seit acht Jahren Direktor/Eigentümer. Sein Vater Gerard Koks Sr. 1989 gründete das Unternehmen 1989 als Handelsgesellschaft. Heute - anno 2019 – unterhält KOKS mit ihren inzwischen rund 300 Mitarbeitern Niederlassungen in Alkmaar und Barneveld in den Niederlanden sowie in Tschechien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten und hat sich zum Maschinenbauunternehmen für den Industriesektor weiterentwickelt.

 

Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf ein ganz spezifisches Segment. Ein sichtlich begeisterter Rick Koks erläutert: „Unsere Kunden sind vor allem internationale Industriereinigungsunternehmen. Die wirklich großen Firmen also, die unter anderem in der ölverarbeitenden Industrie und den Bergbauländern tätig sind. Sie benutzen unsere Maschinen. Wie man diese Maschinen am besten beschreiben kann? Nun, es handelt sich im Grunde genommen um sehr große Staubsauger auf Rädern, die zum Beispiel gefährliche Flüssigkeiten aufsaugen können.“

Internationaler Erfolg

Rick ist der Ansicht, das Unternehmen sei international erfolgreich, da sich die KOKS Group bewusst dafür entschieden habe, eine Führungsrolle in Sachen Sicherheit zu übernehmen. „Wir gehen in dieser Hinsicht über die internationalen Gesetze und Vorschriften hinaus. Und das gefällt. In Saudi-Arabien, wo wir gerade eine eigene Niederlassung eröffnet haben, ebenso wie in Südafrika.“

 

„Damit haben wir unbemerkt einen neuen Standard für die gesamte Branche gesetzt. Zudem bemühen wir uns darum, effizient zu arbeiten. Denn das ist es, was unsere Kunden wollen. Sie benötigen eine intelligente Ausrüstung, mit der sie täglich mehr Arbeit mit weniger Aufwand erledigen können.“

Produktivitätspartner

Rick meint, die Entwicklung großer industrieller Staubsauger sei keine Einbahnstraße: „Wir entwickeln sie buchstäblich zusammen mit unseren Kunden. Die Grundlage dafür bilden die Wartungsverträge. Durch sie sehen wir nämlich genau, was im Laufe eines Jahres mit einer solchen Maschine passiert. Das hilft uns bei der Weiterentwicklung, denn was ist das Wichtigste, wonach unsere Kunden suchen? Richtig, sie wollen einen möglichst geringen Verschleiß. Sie wollen so produktiv wie möglich sein und möglichst wenig – am liebsten gar keinen – Stillstand.“

„Wir sind gerade dabei, die Produktionsprozesse zu analysieren. Dabei beschäftigen wir uns intensiv mit der Interpretation der großen Datenmengen, die bei den Produktionsprozessen anfallen. Wir sehen uns in der Kette eher als Teil eines gemeinsamen Teams mit dem Kunden und verstehen uns nicht als Lieferant, sondern als Produktivitätspartner.“

Verantwortung

Innovation ist daher der Schlüssel- und Erfolgsfaktor für das in Alkmaar ansässige Unternehmen. „Wir haben uns flach organisiert. Es gibt kaum Managementebenen. Keine Bürokratie. Auch das ist eine bewusste Entscheidung. So können wir unseren Mitarbeitern ein hohes Maß an Verantwortung übertragen, so dass sie selbstständig Lösungen für die technischen Herausforderungen finden können, denen sie bei der Entwicklung und Produktion der Maschinen begegnen. Unser Ausgangspunkt ist dabei die Lean-Manufacturing-Methode.“

Fähige Mitarbeiter

Gleichzeitig ist sich Rick der wesentlichen Rolle bewusst, die die kontinuierliche Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter dabei spielt: „Glücklicherweise haben wir eine geringe Personalfluktuation – wir feiern hier ständig Jubiläen! –, aber wir achten auch sehr stark darauf, dass neue Kollegen gut zu unserer Arbeitskultur passen. Wir arbeiten auch gerne mit Praktikanten; darum haben wir gute Kontakte zu den Schulen in der Region.“

„Natürlich sehen wir auf dem Markt, dass gutes Personal knapp ist. Aber darin liegt dann auch eine Verantwortung für uns selbst. Wir rekrutieren direkt an der Quelle, also an den Schulen. Zudem stellen wir immer wieder fest, dass potenzielle Bewerber gerne bei großen Namen arbeiten. Das bedeutet, dass wir immer wieder zeigen müssen, dass wir ein solcher großer Name sind.“

Auf die Frage, wo er die KOKS Group in zehn Jahren sieht, hat Rick eine klare Antwort: „Wir werden in einem neuen Gebäude mehr produzieren. Und dieses Jahr unternehmen wir bereits die ersten Schritte in den Vereinigten Staaten; es wird also auch mehr Exporte geben. Insgesamt denke ich, dass wir in zehn Jahren in der ganzen Welt wesentlich bekannter sein werden. Darauf deuten jedenfalls alle Anzeichen hin.“

Fakten und Zahlen

Fertigungsstunden pro Jahr: 185 000

Jahresumsatz: 50 Mio. EUR

Anzahl Mitarbeiter: ca. 300   

Fertigungsstunden pro Maschine: 1200–1500 h 

Produktion in Alkmaar: ca. 100 Maschinen pro Jahr

Produktion in Barneveld: ca. 400 kleinere Maschinen pro Jahr

      

Top-8-Exportländer

 

  1. Saudi-Arabien
  2. Polen
  3. Tschechische Republik
  4. Südafrika
  5. Australien
  6. Singapur
  7. Deutschland
  8. Belgien